Mateja Meded

Mateja Meded

Allgemein

Schmerz. Und Geburt- sind unzertrennlich. So wie Gut und Böse, Hell und Dunkel, Liebe und Hass, Südpol Nordpol. 
Schmerz: Veränderung. Neues Ich. Neue gedankliche Ebenen. Wachsen. Krieg. Geburt.
Allein sein. Zu zweit sein. Zu dritt sein. Aus . Ende. Vorbei. Ja, was ist vorbei. Bin ich vorbei, diejenige die ich war, meinte zu sein. Was kommt danach. Werde ich dieser beschissene Schmetterling, von dem alle infantilen, 
untalentierten, ein bisschen hübschen und damals , -vor einer langen Zeit, in einem anderen Universum- damals jungen und heute älteren frustrierten , aber noch ein bisschen ehrgeizigen 
Frauen labern: Blablablubb Raupe, Blablablubb Wiedergeburt, Blablablubb heute Schmetterling.
Kopfschuss. Bin kein Schmetterling. Hatte nie Ambitionen dazu. 
Revolution und Kontrarevolution, das bin ich
Jeanne d´Arc, das bin ich
ein Taugenichts und Tunichtgut, das bin ich und eine Siebenschläferin, eine Versagerin und Macherin.

Ich verändere mich aber ich weiss nicht wohin. Meine Beine sind weitergegangen mein Kopf ist stehengeblieben, ist jedenfalls nicht da, bei den Beinen meine ich.
Auf einmal ist die Vergangenheit wieder präsent. Nein , Vergangenheit was willst du hier, es hat dich niemand gerufen. Ich bin doch schon so leer, willst du das letzte Energiepartikelchen Leben aus mir saugen. 
Krise. Krise. Krise.

“Bald wird alles gut “
“Bald wird alles anders“
“Alles passiert aus einem bestimmten Grund“
“Es hätte nicht sein sollen“
“ 🙂 “

Eine Oberkrise lösen diese Sätze in mir aus. Nichts ist gut. Alles Trümmer. Ist meine ganze Familie depressiv. Hab ich es von den Frauen meiner Familie geerbt. Bin , ich , diejenige die es aufbrechen muss. Wie soll ich das machen , wen ich nicht einmal so etwas wie einen Alltag auf die Reihe bekomme. 
Ich fließe so mit dem Strom mit. Vielleicht ist auch das eine meiner vielen Stärken.

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Mateja Meded, geboren 1989 in Bosnien und Herzegowina